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Metallica, seit Jahrzehnten unangefochtene Nr. 1 Band der Metalwelt und im ausverkauften Stadion in Topform, begeisterte in Wien die Fans.

Die Band spielt bei einer Show im Durchschnitt vor mehr als 60.000 Besuchern. Foto: Ralph Larmann

Zur ausgewogenen Setlist aus alten und neuen Songs war Mitsingen und Mitfeiern angesagt und als Metallica eine sensationelle Version von „Schifoan“ (Wolfgang Ambros) anstimmten, flippten von der ersten Reihe bis zu den hintersten Rängen alle aus. Die Band spielt bei einer Show im Durchschnitt vor mehr als 60.000 Besuchern und es ist ihr wichtig, dass jeder Fan, auf jeden Platz, eine tolle Show erlebt. Um eine gleichmäßige Abdeckung bei hohen Pegeln zu erreichen, sind mehr als 330 Meyer Sound Lautsprecher im Einsatz. Der Pegel variiert nur um 4 dB vom FOH zu jeder Position im Publikum. Die treibende Kraft dahinter ist ein Netzwerk aus 17 Galileo Galaxy Systemen, über ein redundantes Netzwerk aus sieben Extreme AVB Switches verbunden.

Gleichmäßige Abdeckung

LMBC (Low-Mid Beam Control) optimiert die Steuerung der Low-Mids in den Main- und Delay-Arrays. Die inneren Main Arrays aus je 18 LEO-M Hochleistungs-Lautsprechern, sind nach unten gerichtet, um die Rasenfläche mit maximaler Leistung gleichmäßig abzudecken, von der Barriere vor der Bühne bis zu einem Abstand von 90 Metern. Die äußeren Main Arrays aus 18 bis 20 Leo-M-Systemen decken die seitlichen Bereiche ab, wobei die vertikale Abdeckung variabel an die jeweilige Spielstätte angepasst wird, oft über große Entfernungen zu den oberen Rängen. Versteckt hinter den Videoscreens und seitlich hinter den inneren Main-Arrays sorgen 12 1100-LFC für eine die gleichmäßige Abdeckung im mittleren Bereich und ergänzen die Wiedergabe der stark-gerichteten Subwoofer-Array-Groundstacks.

Täuschend echte Soundeffekte

Lyon Systeme werden als obere und untere Sidefills an der Bühnenseite geflogen, sie erweitern die horizontale Abdeckung auf über 180 Grad. Insgesamt 22 Leopard-Systeme, im Snakepit bzw. auf den 1100-LFC-Subwoofern gestackt, dienen als Frontfills, um das Sounderlebnis nahe an der Bühne zu optimieren. Die Monitormixer sind hinter den Videoscreens versteckt. Zwei Tontechniker verfolgen die Band auf der Bühne und übertragen den Mix auf jene MFJ-210-Monitore, die gerade nahe bei den Musikern sind. Drei Delay-Arrays aus jeweils 16 Lyon, sechs 1100-LFC sowie drei oder vier Leopards sind im Tour-Einsatz. Die Nierenkonfiguration der Subwoofer an den Delay-Towers sorgt für eine maximale LF-Ausrichtung nach vorne und minimiert Abstrahlung nach hinten. Rechts und links, seitlich der Bühne, sind 27 1100-LFC Subwoofer in End-Fire-Konfiguration platziert. Die Nierenkonfiguration vermeidet LF-Ausstreuung auf der Bühne und konzentriert die maximale Leistung ist auf den Publikumsbereich. Die extreme Wellenlänge der mächtigen 27 VLFC Subwoofer unter der Bühne, rund 15 Hz bei ca. 20 Meter, nutzt Metallica für täuschend echte Soundeffekte wie Explosionen und Bombeneinschläge.

Das Meyer Sound System für Metallica in Zahlen 

  • 76 LEO-M
  • 68 LYON
  • 54 VLFC
  • 96 1100-LFC
  • 32 LEOPARD
  • 17 Galileo GALAXY 816
  • 7 EXTREME Switches

www.metallica.com

www.meyersound.com

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