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Die Rechnerleistung begrenzt die Kreativität. Oder die Usability? Oder das Übertragungs-Design? Immer mehr Unternehmen positionieren sich in den verschiedenen Realitäten, damit die Show weitergehen kann.

Lowell Olcot präsentiert die Möglichkeiten von Agment3d (ETC). Foto: Starmühler
Lowell Olcot präsentiert die Möglichkeiten von Agment3d (ETC). Foto: Starmühler

Der ganz große Hype rund um Virtual Reality (VR) ist schon eher hinter uns, die Möglichkeiten für Show, Bühne und Theater werden nunmehr vielleicht bewusster eingesetzt. Ein Ende der Begeisterung ist aber noch nicht abzusehen. Wenn einmal die jungen Regisseure spitz gekriegt haben, was alles möglich ist, werden sie die Tools auch nützen wollen. Schließlich sind durch neue technische Feinheiten auch Verbindungen der Darstellungsebenen möglich – im Idealfall zum Vorteil für die Aussage. Hier einige Fundstücke von der Prolight + Sound 2019:

Augment3d

ETC (London/UK, Holzkirchen/D) hat die neueste Software-Innovation aus dem eigenen Haus "Augment3d" genannt. Witzig natürlich, weil ausgesprochen "augmented" schon der Name auf eine Verschränkung der Ebenen hindeutet. Es ist eine 3D-Programmier-Umgebung für Eos und beinhaltet ein ganzes Set von Augmented-Reality-Erweiterungen für iOS und Android-Bedienungen (Voransichten, Live-Interaktion u. a.). Electronic Theatre Controls prunkte aber auch mit neuen Moving Lights (Relevé-Spot, TurboRay, SolaFrame Family) und Upgrades aus den Control families (Eos, HOG, ColorSource).

www.etcconnect.com

 ReleveSpot-ETC-1.JPG
Der Relevé-Spot von ETC 

Plug-in für AR

ComputerWorks (Lörrach/D) präsentierte unter großem Interesse die neuen Features von Vectorworks. Mit dem CAD-Tool sind immer mehr Features aus dem AR-Bereich machbar und integriert. AR-media heißt das geschützte Plug-in, viele Anwendungen mit der Einbindung von digitalen Layern in reale Umgebungen können über iOS und Android verwirklicht werden. Und in Vectorworks Spotlight 2019 wurden die Spotlight-Werkzeuge für das Planen in 3D optimiert. Zudem bietet Spotlight 2019 eine optimierte Methode, um komplexe Scheinwerfer-Anordnungen schneller und flexibler zu nummerieren.

www.computerworks.de, GDTF Version 1.0

Workflow-Station

d&b audio (Backnang/D) war wie immer gut besucht. Das Interesse fokussierte sich u. a. auf das faszinierende Soundscape-System, das auch in verschiedenen analogen Vorträgen im Forum-Panoramasaal und digitalen Screen-Präsentationen erklärt wurde. Zudem wurde am Stand eine d&b Workflow-Station aufgebaut, die Einblicke in die kürzlich eingeführten Produkte und Dienstleistungen R90, DS20 und Revit gab.

www.dbaudio.com

Text Herbert Starmühler

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