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Viel Andrang am dritten Tag: das neue Konzept der Frankfurter Messe für die Prolight + Sound und die Musikmesse scheint aufzugehen.

Sehen, riechen, fühlen und hören – die Veranstaltungstechnik muss ausprobiert werden, wenn sie wirken soll. Foto: Starmühler
Sehen, riechen, fühlen und hören – die Veranstaltungstechnik muss ausprobiert werden, wenn sie wirken soll. Foto: Starmühler

Vor allem die gemeinsamen Öffnungszeiten scheinen der Messe gut getan zu haben. Die versetzten Öffnungstage haben wohl mehr Kopfzerbrechen als Vorteile gebracht. Jetzt ist alles klar, Nachdenken entfällt. Nicht aber das Gucken auf die Hallenpläne, denn die wurden in Frankfurt auch neu zugeteilt – hier gibt es große Befürworter genauso wie noch nicht überzeugte Skeptiker.

Jedenfalls scheint das Geschäft in den Veranstalter-Branchen zu boomen, sonst wären die Hallen und Gänge nicht so gut besucht. Hier wieder einige Eindrücke:

Kardan für die Szene

Area Four Industries, das Lösungs-Quartett aus Münster (D), hat mit seiner tschechischen Marke Milos ein pfiffiges Kardangelenk für szenische Umsetzung entwickelt. "Das ist besonders für szenische Umsetzungen gut geeignet", beschreibt es Carsten Pfeiffer, der bei Area Four Industries für Sales und Marketing im Dachbereich zuständig ist. Mit dem Traversensystem kann nicht nur in einer Ebene jeder Winkel nachgebildet werden, sondern gleichzeitig auch in der zweiten Raumebene. "Ultimate Hinge" nennt man das bei Milos.

www.areafourindustries.de, www.milossystems.com

Ortsunabhängig

Lawo präsentierte seine IP-basierten Produkte und Lösungen für Installation, Darstellende Künste und Live-Events. Ein besonderes Highlight ist die Demonstration einer IP-Video-Infrastruktur mit Dirigentenkamera-Setup. Lawo setzt auf offene Standards wie ST2110, AES67, RAVENNA und ST2022-7, sodass auch Lösungen anderer Hersteller im IP-Netzwerkverbund willkommen sind. Ein weiterer Vorteil von IP ist, dass beliebig viele Ein-/Ausgangs- sowie Processing-Einheiten an jedem gewünschten Ort platziert werden können: Bühne, Orchestergraben, Künstlergarderobe, Foyer etc. Diese latenzfreie IP-Infrastruktur ermöglicht es Theatern und Opernhäusern, Anwendungen wie Dirigentenkamera, Echtzeittransfer von Videosignalen und deren Verteilung auf Monitore im ganzen Haus (nicht zuletzt im Büro des Intendanten und im Inspizientenpult) sowie zu anderen Gebäuden und Städten zu nutzen. Live-Streaming und die Anbindung an Radio- und Fernsehstationen sind ebenfalls möglich.

www.lawo.com

Full Colour Fresnel

Adam Hall prunkte wieder mit einem beeindruckenden Stand, der die vielen Marken unter einem Dach illustrierte. Wer nur ein neues Produkt herausfischen möchte, kommt leicht auf den Theaterscheinwerfer F2 FC, der viele feine Eigenheiten in sich trägt:

  • Full Colour Fresnel mit spezieller RGBW LED und CRI über 90,
  • stufenlose Einstellung der Farbtemperatur von 1.600 bis 6.500 K oder
  • variable Grün-Magenta-Korrektur, um nur einige zu nennen.

www.adamhall.com

Text Herbert Starmühler

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