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Die Österreichische Theatertechnische Gesellschaft (OETHG) hat einen neuen Präsidenten: Othmar Stoss folgt Jörg Kossdorff nach, der mit lange anhaltendem Applaus verabschiedet wurde – und nun Ehrenpräsident ist.

Othmar Stoss bedankt sich beim scheidenden Präsidenten Jörg Kossdorff. Sitzend Prof. Bruno Grösel, einer der beiden Vizepräsidenten. Foto: Starmühler
Othmar Stoss bedankt sich beim scheidenden Präsidenten Jörg Kossdorff. Sitzend Prof. Bruno Grösel, einer der beiden Vizepräsidenten. Foto: Starmühler

Es gibt wenige Vereine, die eine derart stabile Führung vorweisen können wie die OETHG: Am 27. September 1994 wurde Jörg Kossdorff Mitglied der OETHG, nach dem Tod von Prof. Heinz Bruno Gallée 1996 wählte man ihn zum Präsidenten der ÖTHG.

Techniker als Intendant

Bereits als Kind wirkte Jörg Kossdorff als Statist am Theater mit und arbeitete während seines Architekturstudiums (TU Graz) nebenbei bei den Vereinigten Bühnen Graz. Nach erfolgreichem Abschluss war er zunächst als Assistent in der Technischen Direktion tätig, ab 1967 auch als Bühnenbildner und schließlich 25 Jahre lang als Technischer Direktor. In Anerkennung seiner Leistungen beim Umbau der Oper Graz wurde ihm 1985 das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz verliehen.

Nun zieht sich Jörg Kossdorff als Präsident der OETHG zurück und wird der Gesellschaft als Ehrenmitglied und damit als „Ehrenpräsident“ weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Generalversammlung der OETHG wählte nun den Juristen und langjährigen Manager der Bundestheater Othmar Stoss zum Nachfolger. Die Stellvertreter sind Prof. Bruno Grösel und Alexander Götz (Theater in der Josefstadt). Stoss nahm die Wahl an und dankte seinem Vorgänger für den erfolgreichen Aufbau der Organisation.

Erfahrener Funktionär

Othmar Stoss war zuletzt stellvertretender Geschäftsführer der Bundestheater-Holding. Der erfahrene Kulturmanager gehört seit 1997 dem Vorstand der OETHG an und bekleidete darüber hinaus auch weitere wichtige Funktionen im österreichischen Kulturbetrieb. Im Herbst 2019 ging er bei den Bundestheatern in Pension – nun hat er mehr Zeit für die OETHG.  Die OETHG heißt den neuen Präsidenten herzlich willkommen. (hst)

 

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