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Eine Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs ist möglich, wenn alle Erfordernisse des Hygiene- und Infektionsschutzes berücksichtigt und Events so zu einem sicheren Raum für Besucher werden. Dies ist eine der zentralen Thesen der Diskutanten auf der Prolight + Sound BIZLounge: Das digitale Austauschformat für die Event-Industrie feierte am Dienstag, 13. April, seine erfolgreiche Premiere. Darüber hinaus beleuchteten internationale Expert*innen brennende Fragestellungen rund um Brexit-Auswirkungen, Nachhaltigkeit sowie Ausbildung in Corona-Zeiten.

Foto: Paul Wassermann

„Trotz des coronabedingten Ausfalls der Prolight + Sound hat sich die Branche auf der BIZLounge im digitalen Raum zu einem ungemein wichtigen Gedankenaustausch zusammengefunden“, sagt Mira Wölfel, Director Prolight + Sound. „Die Event-Industrie hat gezeigt, dass sie an einem Strang ziehen kann, wenn es darum geht, Lösungen für den Weg aus der Krise zu finden und dabei wichtige Zukunftsziele nicht aus den Augen zu verlieren. Wir freuen uns sehr über die erkenntnisreichen Diskussionen mit hochkarätigen Expert*innen – und auch über die vielen internationalen Teilnehmer*innen, die das Programm von zuhause aus verfolgt und mit ihren Fragen bereichert haben“.

Fahrplan für die Rückkehr zum Kulturbetrieb

Mit einer umfangreichen Genehmigungsmatrix, die einen progressiven Stufenplan und Formulierungsvorschläge für einheitliche Verordnungen enthält, engagiert sich die Veranstaltungsindustrie für eine schrittweise Wiederaufnahme des Kulturbetriebs. Mitglieder*innen des „Forum Veranstaltungswirtschaft“, eine Allianz maßgeblicher Wirtschaftsverbände, gaben auf der Prolight + Sound BIZLounge einen Überblick über das „Manifest Restart“. Darin ist unter anderem veranschaulicht, welche Auswirkungen die Anwendung einzelner Maßnahmenpakete auf die maximal zulässige Auslastung von Veranstaltungsstätten haben kann.

Nicht nur aus kultureller und ökonomischer Sicht sei ein Restart unter strengen Auflagen zu forcieren: Auch könne die Durchführung von Veranstaltungen eine positive Auswirkung auf die epidemiologische Gesamtlage haben. Zum einem sei die Ansteckungsgefahr bei Events mit strengem Hygienekonzept geringer als bei einem unkontrollierten Zusammenkommen, das sich der behördlichen Aufsicht entzieht. Zum anderen sei die Durchführungen von Testungen vor Events ein wichtiger Schlüssel, um infizierte Personen zu identifizieren und eine weitere Verbreitung des Virus im privaten und beruflichen Kontext zu verhindern.

Bereits in den vergangenen Wochen sei bei Modell-Events, zum Beispiel in den Niederlanden, das geringe Risiko von Veranstaltungen mit konsequentem Testkonzept nachgewiesen worden. Für Optimismus in der Branche sorgt darüber hinaus die Entwicklung neuer Tests, die schnellere Ergebnisse lieferten und für die Probanden angenehmer seien.

Vorzeigeprojekte im Rampenlicht

Den Abschluss der Prolight + Sound BIZLounge bildete die Verleihung zweier renommierter Branchen-Awards. Der „Sinus – Systems Integration Award“ ehrte die „Osram – World of Light“ in München. Siegerprojekt des „Opus – Deutscher Bühnenpreis“ war die Inszenierung von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ an der Seebühne Bregenz. 


Auch zukünftig möchte die Prolight + Sound die Entertainment Technology Branche auf digitalem Wege über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Die nächste Ausgabe der BIZLounge ist für den 14. Juni 2021 geplant.

Ein kurzer Zusammenschnitt der Veranstaltung ist auf dem Youtube-Kanal der Prolight + Sound abrufbar: www.youtube.com/plsfrankfurt.

Die nächste Prolight + Sound in Frankfurt öffnet vom 26. bis 29. April 2022.

Alle weiteren Information unter www.prolight-sound.com.

 

 

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