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Vor kurzem investierte das renommierte Pariser Opernhaus „Opéra Garnier“ in vier Eos-Pulte von ETC. Die Konsolen überzeugten Jacques Giovanangeli, Leiter der Beleuchtungsabteilung, und sein 42-köpfiges Beleuchtungsteam.

Eines der renommiertesten Opernhäuser Frankreichs: die Pariser Opéra Garnier. Foto: Jonathan Grimaux

Das Update war unumgänglich, da die vorherige Konsole nicht über die technischen Voraussetzungen für den Einsatz moderner Moving-Lights verfügte. Beleuchtungs-Chef Jacques Giovanangeli und sein Team sondierten deshalb ausführlich den Konsolenmarkt, um die beste Lösung zu finden. Drei Konsolen kamen nach ausführlicher Recherche in die engere Wahl – und sie unterzogen sie ausführlichen Tests. Verglichen wurden beispielsweise die jeweilige Benutzeroberfläche, die Ergonomie der Programmierung, die Steuerung der Moving-Lights sowie die Möglichkeiten farbmetrischer Anpassungen. „Für die Wahl war aber nicht nur die Qualität des Produkts ausschlaggebend“, sagt Giovanangeli und erklärt: „Ich bin öfter in anderen Opernhäusern und Theatern in Frankreich sowie im Ausland. Ich habe Eos-Konsolen an vielen Orten gesehen, zum Beispiel im Bolschoi-Theater in Moskau, im Teatro Real in Madrid, in der Staatsoper in Wien und an vielen weiteren renommierten Veranstaltungsorten wie dem Covent Garden in London und der Met in New York. Sowohl die technische Empfehlung meines Teams als auch die Beobachtungen, die ich auf meinen Reisen gemacht habe, haben dazu geführt, dass unsere Wahl auf Eos fiel.“

„Gemeinschaftsproduktionen großer Opernhäusern nehmen zu und viele Lichttechniker arbeiten hauptsächlich mit Eos-Konsolen. Mit Eos sind wir in der Lage, Dinge vorwegzunehmen, die kommen werden, da wir alle unsere Dateien austauschen können.“

Jacques Giovanangeli, Leiter der Beleuchtungsabteilung Opéra Garnier
Das Lichttechnik-Team der Opéra Garnier um Jacques Giovanangeli (links) und Jérome Denime (Mitte). Foto: Jonathan Grimaux

 

Leichte Installation, problemloses Handling

Das Opernhaus wurde mit insgesamt vier Konsolen der Eos-Reihe ausgestattet – davon drei Eos Ti-Pulte, von denen zwei im Kontrollraum und eines in der Werkstatt ihren Platz gefunden haben. Darüber hinaus befindet sich ein Gio @ 5 auf der Bühne, für den Fall, dass ein Lichttechniker die Beleuchtung von der Bühne aus bedienen möchte. Zwei RVIs (Remote Video Interfaces), die von der Bühne aus gesteuert werden können, komplettieren die Installation. Das gesamte System kommuniziert im ETCNet3-Netzwerk (ACN) wobei die Hauptkonsole sämtliche Projektoren in sACN steuert. Giovanangeli: „Die Installation der Konsolen wurde in Rekordzeit abgeschlossen und dem Team ist es gelungen, die erste Show – eine richtig große Produktion – ohne jegliche Fehler über die Bühne zu bringen.“

Jérôme Denime, einer der beiden Leiter des Beleuchtungsteams des Opernhauses, fügt hinzu: „Wir mussten uns zunächst mit diesem neuen Arbeitsumfeld vertraut machen und neue Gewohnheiten entwickeln. So mussten wir beispielsweise vorher sämtliche Scheinwerferparameter für jeden einzelnen Cue einstellen. Jetzt, da Eos mit einer Tracking-Logik arbeitet, werden die Parameter von einem Cue zum anderen weitergegeben. Es gibt keine Notwendigkeit, sie zu editieren, da sie von der vorherigen Position aus aufgezeichnet werden. Es ist viel einfacher, dennoch mussten wir uns erst daran gewöhnen, die Einstellungen zu überprüfen, damit es keine Fehler gibt. Die Tracklist auf der Benutzeroberfläche ist sehr praktisch, um den Zustand der Scheinwerfer ständig zu verfolgen. Letztendlich hat uns die Umstellung insgesamt Zeit gespart. Wir sind jetzt mit dem System sehr zufrieden und entdecken immer noch neue Funktionen, insbesondere wenn Updates herauskommen.“

Ein Schulungsprogramm stellte den reibungslosen Wechsel für das gesamte Beleuchtungspersonal sicher. Die Teams konnten sich noch vor der ersten Show an die neue Benutzeroberfläche und die 860 Dimmer mit mehr als 100 fest montierten Moving-Lights gewöhnen.

Die Eos-Konsole von ETC. Foto: Jonathan Grimaux

 

www.operadeparis.fr

www.etcconnect.com

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