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Die Wiener Staatsoper ist bekannt dafür, das Haus mit dem weltweit größten Repertoire zu sein. Um die Beleuchtung für jedes Stück authentisch und in technischer Perfektion umzusetzen, wurde beim Austausch der alten Washlights eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt.

Der Austausch der 20 Jahre alten Amptown Washlights gegen 70 Stück SolaWash 1000 High CRI von High End Systems war eine Herausforderung. Foto: Amanda Peniston-Bird

Der Austausch der 20 Jahre alten Amptown Washlights gegen 70 Stück SolaWash 1000 High CRI von High End Systems war eine Herausforderung, denn die neuen LED-Scheinwerfer müssen sowohl die veraltete Lichtqualität ihrer Vorgänger reproduzieren als auch Neuproduktionen zeitgemäß beleuchten. Die Staatsoper hat knapp 200 Repertoirestücke im Programm und die Scheinwerfer sind bei fast jedem Stück im Einsatz.

Händische Programmierung

Über die Entscheidungsfindung sagt Robert Eisenstein, Stv. Leitung der Beleuchtung Wiener Staatsoper: „Wir sind in den Genuss gekommen, den ersten SolaWash 1000 in Österreich in die Hand zu bekommen. Mit Preworks und ETC konnten wir dieses Projekt professionell mit einem eigenen Programm umsetzen. Viele Firmen haben uns einen Scheinwerfer präsentiert und angeboten, die benötigten Änderungen händisch umzuspeichern. Bei fast 200 Vorstellungen und der Tatsache, dass dafür keine Probentage zur Verfügung stünden, war dies ein zeitlich unmögliches Unterfangen.“

Eigene Entwicklung

Die Lösung wurde dann gemeinsam erarbeitet. Eisenstein erklärt: „Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren gemeinsam mit Preworks und ETC ein tolles Programm geschrieben, das dem neuen SolaWash 1000 exakt die Daten des alten Amptown Washlight übermittelt. Er muss Farbwerte so mischen wie sein 20 Jahre alter Vorgänger.

Wir haben Werte ermittelt – Farbwerte und Positionswerte. Wir mussten natürlich auch die Intensität reduzieren, weil der neue Scheinwerfer – obwohl er durch LED-Technik eine viel geringere Leistung hat – viel heller ist. Die große Herausforderung ist die Farbmischung des alten Scheinwerfers am neuen Scheinwerfer reproduzieren zu können. Wir reden von unzähligen Parametern, die wir bearbeiten müssen. Stehen neue Vorstellungen am Spielplan, verwenden wir natürlich den Scheinwerfer mit all den Funktionen, die er leisten kann.“ (apb)

www.wiener-staatsoper.at

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