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Stefan Herheim, designierter Intendant des Theaters an der Wien und als Regisseur für seine vielschichtigen und mehrdeutigen Inszenierungen bekannt, hat im Royal Opera House London P. I. Tschaikowsy in „Pique Dame“ wiederauferstehen lassen.

Foto: ROH 2018. Photographed by Catherine Ashmore

Für das Londoner Opernhaus, das als eines der modernsten und bestausgestatteten Theater der Welt gilt, adaptierte Herheim seine 2016 in Oslo uraufgeführte Erfolgsproduktion, in der der Komponist selbst in die Rolle von Fürst Jeletski schlüpft. Wie in einem skurrilen Traum wandelt er weißhaarig und weißbärtig durch sein Anwesen, umringt von den Protagonisten seiner Oper. Mittels ausgefeilter Technik wandelt sich der herrschaftliche Luster im Salon in einen Weihrauchschwenker aus dem bald Nebel strömt, oder in eine psychedelische Szene, wo rote und orange Lichtblitze verzweifelte gedankliche Momente des Komponisten markieren.

Das Royal Opera House wurde übrigens zwischen den Jahren 1995 und 2000 rundumerneuert und modernisiert, die Bühnentechnik dafür kam von der Waagner-Biro Stage Systems Gruppe.

www.roh.org.uk

Text Elisabeth Stuppnig

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