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Am 19. März startet am Berliner Ensemble das Berliner Pilotprojekt Testing mit einer Vorstellung von Benjamin von Stuckrad-Barres Panikherz. In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie sieben weiteren Institutionen sollen im Rahmen des Projekts logistische Abläufe von Veranstaltungen mit vorher getestetem Publikum untersucht werden. Ziel ist es, ein durchführbares Szenario für die zeitnahe, langfristige Wiedereröffnung der Kultur und die Durchführbarkeit von Veranstaltungen zu entwickeln.

Das Berliner Ensemble startet einen Versuch Menschen wieder ins Theater zu bringen. Foto Julian Röder

„Ich freue mich, dass wir nächste Woche endlich einmal wieder live vor Publikum spielen dürfen – die erste richtige Vorstellung seit fast fünf Monaten. Ich bin zuversichtlich, dass Testing im Zusammenspiel mit unseren bisherigen Schutz- und Hygienemaßnahmen ein vorübergehender Weg sein kann, um auch unabhängig von Tages-Inzidenzen wieder längerfristig für unsere Zuschauerinnen und Zuschauern spielen zu können und ihnen einen Zugang zu Kultur zu ermöglichen. Für uns ist aber auch klar: Kulturelle Teilhabe kann und darf durch die Einführung von Schnelltests kein Luxusgut werden! Hier ist die Politik weiterhin gefordert.“ Oliver Reese

Testpublikum gesucht

Zum Auftakt des Projekts zeigt das Berliner Ensemble am 19. und 20. März Oliver Reeses Inszenierung von Benjamin von Stuckrad-Barres Panikherz. Um am Projekt teilzunehmen, können Interessierte aus Berlin und Brandenburg im Vorverkauf ein personalisiertes Ticket zum Einheitspreis von 20 Euro erwerben. Der Vorverkauf für beide Testvorstellungen startet am 15. März um 10.00 Uhr, die Karten sind im BE-Webshop oder telefonisch unter 030/284-08-155 erhältlich. Insgesamt sind pro Vorstellung in Schachbrett-Bestuhlung am Berliner Ensemble 350 Zuschauer*innen zugelassen.

Am Tag der Veranstaltung erhalten alle Besucher*innen ab zwölf Stunden vor Vorstellungsbeginn einen kostenlosen SARS-CoV-2-Antigen-Test in einem der fünf teilnehmenden Testzentren in unterschiedlichen Bezirken. Das negative Testergebnis muss beim Einlass neben dem personalisierten Ticket und dem Personalausweis vorgezeigt werden. Während des gesamten Theaterbesuchs gilt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln.

Die Tests ergänzen die bewährten und bereits im September und Oktober durchgeführten Hygiene- und Schutzmaßnahmen des Berliner Ensembles. Neben dem Publikum werden auch das Ensemble und alle Mitwirkenden sowie am Vorstellungsbetrieb Beteiligten ebenfalls getestet.

Im Rahmen des Testprojekts werden insgesamt neun Veranstaltungen vom 19. März bis 4. April an den teilnehmenden Einrichtungen durchgeführt. Das Berliner Pilotprojekt Testing findet statt in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Berliner Philharmonikern, der Staatsoper Unter den Linden, dem Konzerthaus Berlin, der Volksbühne Berlin, der Berliner Clubcommission sowie der Deutschen Oper Berlin und VisitBerlin.

www.berliner-ensemble.de

 

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