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Die Bregenzer Festspiele sind mit ihrem Festival und besonders mit Rigoletto sehr zufrieden: Die Figur am See zog die Massen an, die künstlerische Seite ist zur Geltuzng gekommen.

Serie: Rigoletto-Kulisse auf der Seebühne Bregenz

Das Festspiel-Werbemotiv für Rigoletto mit einer Collage aus angedeutetem Zirkuszelt, bunten Fähnchen, Clowngesicht mit Rüschenkragen und weiteren Gegenständen gibt bereits jetzt einen phantasievollen Hinweis auf das Bühnenbild-Aussehen. Die ersten Kulissenteile sind im Entstehen.


Finanzdirektor Michael Diem, Präsident Hans-Peter Metzler und Intendantin Elisabeth Sobotka freuten sich über hohe Auslastungen in Bregenz. Foto: Starmühler
Finanzdirektor Michael Diem, Präsident Hans-Peter Metzler und Intendantin Elisabeth Sobotka freuten sich über hohe Auslastungen in Bregenz. Foto: Starmühler

Eine prächtige Saison geht zu Ende: Die Bregenzer Festspiele zogen ein erstes Resümee. Festspielpräsident Hans-Peter Metzler, Intendantin Elisabeth Sobotka und der kaufmännische Direktor Michael Diem konnten in der Auslastung auf ein eher schwer zu überbietendes Ergebnis hinweisen: 100 Prozent der Plätze für die 27 Vorstellungen des Spiels auf dem See wurden an Frau und Mann gebracht. Nur drei Mal (Stand 16.8.) musste man wetterbedingst ins Festspielhaus ausweichen.

Hans-Peter Metzler: "Sie sehen einen sehr, sehr glücklichen Präsidenten vor sich. Die Besucher haben uns im wahrsten Sinne des Wortes überrannt, die vielen Pläne sind aufgegangen." 250.000 Menschen erlebten in den 4 Wochen das Festvial mit insgesamt rund 80 Veranstaltungen, davon 180.000 allein Rigoletto am See. Das Fazit der Intendantin Elisabeth Sobotka: "Es ist schon sehr erfreulich, wie es gelungen ist, aus diesem sehr intimen, sehr radikalen und auch ganz emotionalen Stück, ein Stück zu formen, das am See aufgeführt werden konnte." Eine magische, emotionale Überwältigung habe sich ereignet. Und dies vor allem auch mithilfe des großen Bühnenbildes, indem die Figur des Clowns die Emotionen mehrfach ausgebildet habe, auch die zwei Ballonszenen waren prägend.

Mehreinnahmen trotz Regen
Der Regen hat die Bregenzer in diesem Jahr 15.000 Karten gekostet, Michael Diem konnte dennoch auf 15-18% Mehreinnahmen für das Spiel am See verbuchen. Nur die Zauberflöte und Carmen waren in früheren Saisonen ähnlich gut unterwegs.

Nach fünf Jahren freute sich Elisabeth Sobotka auch darüber, dass das Opernstudio "so wahnsinnig gut funktioniert hat". Im nächsten Jahr wird Rigoletto vom 23. Juli bis zum 23. August wieder mit 27 Vorstellungen auf dem Programm stehen.

Die Theatertechnik ist auf der Seebühne ist "at its best" zu sehen und Präsident Metzler verwies darauf, das selten die Bühnentechnik so intensiv die Emotionalität befeuern konnte. Metzler: "Das war Oper 4.0, wir haben da schon etwas Neues geschaffen, das auch ein Stück Referenz sein kann, mit Augmented Reality zum Anschauen". 

Rigoletto für die Jungen
Intendantin Sobotka: "Wir werden schon Ende Mai eine Kinderoper machen – den Kinder-Rigoletto". Wichtig sei, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche in unseren schönen Saal kommen".

Finanzmann Diem zu den anstehenden Sanierungen des Hauses und der Seebühne: "Die großen Sanierungen sollten klappen, wir werden 5 Millionen zu den 55 Millionen Euro beistellen können." Bund, Land und Stadt Bregenz werden für den Rest aufkommen. Wahrscheinlich. Es wird noch verhandelt.(hst)

Webseite der Bregenzer Festspiele.

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